Wohnungsbau und Integration – so schaffen wir das!

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Beim Thema Integration der Flüchtlinge stehen wir ganz am Anfang. Wir sollten aus der Vergangenheit lernen, um die Zukunft zu gestalten.

Bevorzugt sollten Flüchtlinge nur in kleineren Gruppen und in bestehenden funktionierenden sozialen Räumen angesiedelt werden. Die Schaffung von reinen Flüchtlingswohnsiedlungen am Stadtrand ist kontraproduktiv. Bei der Schaffung temporärer Unterkünfte sollte unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit eine Nachnutzung angedacht oder eine Folgenutzung stets schnell realisierbar sein.

Kein Neubauviertel darf sich zu einem sozialen Brennpunkt entwickeln, eine heterogene Sozialstruktur beugt sozialer Ausgrenzung und Kriminalität nachhaltig vor. Bei der Schaffung neuer Wohnsiedlungen müssen soziale Aspekte innerhalb der Siedlungen und auch Bezüge zu den bereits bestehenden Wohnvierteln berücksichtigt werden. Infrastrukturen müssen sinnvoll verknüpft werden beziehungsweise von Beginn an in ausreichendem Umfang geplant werden.

Eine sinnvolle und dezentrale Verteilung der zu integrierenden Menschen in den Bezirken und im ganzen Land Berlin ist wichtig. Bei der Ansiedlung sind vor Ort tätige Vereine, Religionsgemeinschaften und Sozialprojekte einzubeziehen, um alle Planungen von Anfang an auch unter dem Aspekt von Integration zu realisieren. Hierfür ist es erforderlich, dass diese Initiativen und Institutionen ausreichend Förderung und Infrastruktur durch die Bezirke erhalten.

So stärken wir unsere Stadt.

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